14 Januar, 19
Das Holz einer Terrassenüberdachung richtig schützen und pflegen

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Das beliebte Naturmaterial Holz sorgt für Terrassendächer, die den Garten in einen gemütlichen und harmonischen Ort verwandeln. Holzterrassen benötigen eine besondere Pflege, da das Material von sich aus nicht witterungsgeschützt ist und ohne entsprechende Maßnahmen verrotten würde. Schützende und pflegende Maßnahmen sollten in regelmäßiger Durchführung vorgenommen werden. Nur wenn die Überdachung jährlich gereinigt, geschützt und gepflegt wird, hält die Freude über ein Holz Terrassendach an.

Imprägnierung für optimalen Witterungsschutz

Das hölzerne Terrassendach ist sommerlicher Hitze und UV-Strahlung, eisiger Kälte, großen Schneelasten im Winter und Nässe ausgesetzt. Durch eine Imprägnierung, wahlweise eine Lackierung, kann gegen Witterungseinflüsse vorgegangen und das Naturmaterial geschützt werden. Ohne Schutz führt UV-Strahlung zum Verblassen und Austrocknen des Materials, während Regen zu einer Verformung durch eindringende Feuchtigkeit führt.

Alle Einflüsse setzen die Stabilität der Überdachung außer Kraft und führen langfristig dazu, dass die Terrassenüberdachung Schaden nimmt. Beim Imprägnieren können farblose oder farbige Lasuren aufgetragen werden. Wenn es um den Schutz durch Imprägnieren geht, handelt es sich immer um eine dünnflüssige und teiltransparente Lasur in verschiedenen Nuancen oder farblos. Regelmäßig imprägnierte Terrassendächer aus Holz halten ohne statische und materialspezifische Einschränkungen viele Jahrzehnte. Der Schutz des Materials ist nicht statisch, sondern muss intervallweise erneuert werden.

Terrassendach regelmäßig reinigen und kontrollieren

Auf einer Terrassenüberdachung sammelt sich jede Menge Unrat. Vor allem im Herbst können dicke Laubschichten eine Gefahr darstellen. Feuchtes Laub wird schwer und entwickelt sich zu einer festen Schicht, die sich zersetzt und zu Humus wird. Nicht entferntes Laub auf Terrassendächern erhöht das Risiko der Durchfeuchtung und kann Schimmelpilze, Moose und Flechten begünstigen. Durch die regelmäßigen Kontrollen der Überdachung wird erkannt, wann Reinigungsbedarf besteht und das Holzdach von Unrat befreit werden muss. Auch eine Kontrolle der Statik ist gelegentlich zu empfehlen. Sollten sich Verbindungen lösen, kann dies bei größeren Schneelasten im Winter zu einem ernsthaften Risiko werden. Zum richtigen Terrassendachschutz gehört daher auch eine Kontrolle aller Schraubverbindungen, sowie eine Sichtkontrolle des Holzes. Alles was sich auf Terrassendächern sammelt, beeinträchtigt die ursprünglichen Eigenschaften der Überdachung. Verschmutzungen sind nicht vermeidbar, sollten aber regelmäßig entfernt und vor der Erzeugung einer festen Verbindung mit dem Dach beseitigt werden.

Die richtigen Intervalle in der Holzbehandlung

Viele Terrassenbesitzer fragen, wie oft ein Terrassendach behandelt werden muss. Imprägnierungen, Lasuren und Lackierungen sollten alle zwei Jahre kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden. Der Handlungsbedarf wird an zum Beispiel abplatzendem oder sich ablösenden Lack erkannt. Ist die Farbschicht nicht mehr dicht und geschlossen, muss das Holz neu behandelt und versiegelt werden. Es empfiehlt sich nicht, eine neue Lackierung über dem losen Lack aufzutragen. Für eine langlebige Terrassenüberdachung wird die alte Schicht abgetragen und anschließend neu behandelt. Kontrolliert und gewartet wird jedes Jahr. Behandelt wird bei Bedarf, generell aber im Abstand von jeweils zwei Jahren. Hart- und Weichholz benötigen gleichermaßen Pflege. Dazu gehört neben der Imprägnierung und Oberflächenbeschichtung auch eine Reinigung, die zum Beispiel mit einem Dachbesen oder einem Kärcher erfolgt. Wichtig ist hierbei, dass der Schmutz abgespült und nicht in die Ritzen hinein verbracht wird.

Vor dem Winter: Statik und Oberflächenschutz prüfen und gegebenenfalls erneuern

Die Terrasse ist ganzjährig einer starken Beanspruchung und Belastung ausgesetzt. Doch im Winter sind die Anforderungen besonders hoch, da es über Nacht zu einer dicken Schneedecke, zu Eisschichten und zu zusammengezogenen Holzbalken durch starke Minustemperaturen kommen kann.

In der Vorbereitung auf den Winter benötigt ein Terrassendach nicht nur Pflege, sondern auch eine adäquate Wartung. Sowohl die Verbindungen, wie das Konstruktionsmaterial sollte geprüft und aufmerksam in Augenschein genommen werden. Dazu gehört auch, dass der Oberflächenschutz inspiziert und gegebenenfalls erneuert wird. Die meisten Defekte an Terrassendächern entstehen im Winter, wo Dächer der größten Belastung durch Kälte und Schneelasten ausgesetzt sind.