10 August, 20
Die Geschichte der Terrasse

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Terrassen sind aus dem Leben der Menschen heute nicht mehr wegzudenken. Fast jeder Hausbesitzer hat eine Terrasse und möchte auf diese nicht mehr verzichten. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Terrassen einen festen Bestandteil im Hausbau darstellen? Warum legen viele Hausbesitzer Wert auf eine Terrasse?

Was ist eine Terrasse?

Bei der Terrasse handelt es sich um eine Art Plattform, die sich meist unmittelbar am Haus befindet. Diese Fläche eignet sich ideal, um Zeit im Freien zu genießen. Mit einer Terrassenüberdachung, kann die Zeit im Garten auch bei schlechtem Wetter genutzt werden. Neben der Begriffsverwendung als Bauelement rund um das Haus erfreuen sich Terrassen auch im Gartenbereich großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um stufenförmige Flächen, die sich zum Beispiel in der Nähe von Schlössern befinden. Die stufenförmigen Gärten sind dann die sogenannten Schlossterrassen.

Die Terrasse fungiert als Übergang zwischen dem Gebäudeinneren und dem Garten. Viele Terrassen sind vor der Witterung geschützt. Dies kann mithilfe von Überdachungen oder Markisen erfolgen. Entweder schließt der Garten an der Terrasse an oder er befindet sich ober- bzw. unterhalb. Bei der Gestaltung der Terrassen existiert eine enorme Vielfalt. Hinsichtlich Größe, Farbe, Material und Bauweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um einen funktionalen und komfortablen Anschluss an das Haus herzustellen.

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Garten-Terrasse

Beim Thema Terrasse kommt einem als Erstes die Garten-Terrasse in den Sinn. Dabei handelt es sich meist um einen Bereich direkt neben einem Gebäude, welcher von einem Geländer umgeben ist. Dies ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall. Dennoch gibt es immer eine optische Abgrenzung zum umliegenden Garten.

Dachterrasse

Nicht zwangsläufig befindet sich die Terrasse direkt am Gebäude. Darüber hinaus gibt es die Dachterrasse, die sich als Mittelpunkt sozialer Aktivität Beliebtheit erfreut. Bei einer flachen Dachfläche ist es möglich, eine Dachterrasse zu bauen. Früher fungierte die Dachterrasse als Platz, um die Wäsche zu trocknen. Heute sind es eher Partys, Grillabende oder gesellige Aktivitäten, für die die Dachterrasse genutzt wird.

Terrassenhäuser

Terrassenhäuser gibt es bereits seit der frühen Geschichte im alten Ägypten. Dort bauten die Herrschenden ganze Paläste auf Terrassen, damit der unebene Grund keine Gefahr für die Stabilität der Bauwerke birgt. In der Moderne verwenden Architekten wieder die alte Idee des Terrassenhauses, sodass sich heute noch zahlreiche Gebäude mit terrassenförmigen Strukturen in den Stadtbildern wiederfinden.

Die Geschichte der Terrasse

Wenn es um die Geschichte der Terrasse geht, steht die Terrasse als Anschluss vom Haus zum Garten im Vordergrund. Bereits in der prähistorischen Zeit gab es erste architektonische Elemente, die unserer heutigen Terrasse gleichen.

Bereits über 10.000 Jahre vor Christus wurden wahrscheinlich die ersten Terrassen gebaut. Im mittleren Osten kamen Ausgrabungen zum Ergebnis, dass es bereits in der Prähistorie terrassenförmige Bauten gab. Die Terrassen existieren zudem als eine Art architektonische Unterstützung in der Landwirtschaft. Beispielhafte Funde gab es auf Palau oder in Nahal Oren in Israel. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sich die Terrassenbauten auf exotische Regionen beschränkt haben. In der Geschichte wurden Terrassen immer wieder gebaut – auf der ganzen Welt.

In der griechischen und römischen Architektur erfreuten sich Terrassen großer Beliebtheit. Das Gleiche gilt für die alten Hochkulturen in Indonesien oder Kambodscha. Dort lassen sich noch heute historische Ausgrabungsstätten finden, die vom Terrassenbau der Frühzeit berichten. Bis heute hat sich dies nicht geändert. Zu jedem Haus gehört nahezu unweigerlich eine Terrasse, ganz gleich, wie groß der umgebende Garten ist.

Kulturübergreifende Architektur

Terrassen kennen keine Grenzen. In vielen verschiedenen Kulturräumen finden sich Terrassen als Gestaltungselement wieder. Bereits in der römischen Antike bauten Privatpersonen eine Terrasse an ihre Villa. Doch auch im Mittelalter und Barock gab es Terrassen vor und sogar auf den Häusern.

Die Funktion von Terrassen

Das durchgehende Vorkommen von Terrassen in der architektonischen Historie sorgt für Diskussionen rund um die Funktion der Terrassen. Warum begannen die Menschen, Terrassen zu bauen? Im frühen 20. Jahrhundert kamen die Architekten Theodore und Henry Hubbard zu einem eindeutigen Ergebnis: die Menschen wollten die Gebäude schlichtweg interessanter gestalten und für Abwechslung sorgen. Mit einem einfachen Design, der schnellen Umsetzung und der schönen Aussicht war die Terrasse für die meisten Gebäude eine Bereicherung.

Mittlerweile gibt es weitere Architekten, die über die Gründe für Terrassen diskutieren. Catherine Dee ist der Auffassung, dass Terrassen meist eine Verbindung zur umgebenden Landschaft schaffen sollen und den Wohnraum erweitern. Demgegenüber ist der Landschaftsarchitekt Russell Sturgis der Meinung, dass Terrassen ein Zeichen des Wohlstands sind und fast ausschließlich in größeren und teuren Gärten vorkommen. Allerdings ist diese Einschätzung heutzutage nicht wirklich zielführend. Fast jedes Haus mit kleinem oder großem Garten verfügt über eine Terrasse.