01 Juni, 22
Terrassendach Zeichnung – alle wichtigen Infos

Erfahren Sie hier mehr über  Zeichnungen für Terrassenüberdachungen!

Terrassendach Zeichnung

Eine überdachte Terrasse sorgt im Sommer für Schatten und angenehme Temperaturen, bei schlechtem Wetter schützt sie vor Niederschlägen und Wind. Vor der Errichtung eines Terrassendachs muss zuerst eine genaue Bauzeichnung angefertigt werden. Im Anschluss daran wird das Dach gemäß den Angaben im Bauplan installiert. Der Aufbau kann dabei sowohl von qualifizierten Handwerkern als auch in Eigenregie erfolgen. Es gibt viele verschiedene Ausführungen von Terrassendächern in jeweils unterschiedlichen Größen, Materialien und Designs. Die meisten Terrassendächer bestehen aus Glas, Holz oder Aluminium. Auch Wände und Türen können nach Bedarf an das Dach angebaut werden. Für die richtige Planung von freistehenden Dächern wie Carports oder Terrassendächern bieten viele Hersteller online spezielle Konfigurationsprogramme an, mit deren Hilfe man eine Bauzeichnung des gewünschten Terrassendachs ganz einfach gestalten und anschließend ausdrucken kann. Sie können die Bauzeichnung natürlich aber auch selbständig freihändig oder mit Hilfe einer entsprechenden Zeichensoftware erstellen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei der Anfertigung Ihrer Bauzeichnung achten müssen, und in welchen Fällen das Erstellen eines gesonderten Bauplans der Terrassenüberdachung für das Bauamt notwendig wird.

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Wofür wird eine Terrassendach Zeichnung verwendet?

Wenn Sie sich für den Bau einer überdachten Terrasse in Deutschland entscheiden, brauchen Sie dafür in vielen Fällen eine entsprechende Baugenehmigung. Dabei ist die Rechtslage in den einzelnen Bundesländern jedoch zum Teil sehr unterschiedlich. So gilt z. B. in der Steiermark die Genehmigungspflicht ab einer Größe von 40 m² für das geplante Terrassendach, im Tirol hingegen muss der Bau einer Überdachung für die Terrasse immer ein Bauansuchen gestellt werden. Unabhängig davon, ob Sie eine offizielle Genehmigung vom Bauamt benötigen, sind alle Überdachungen in Deutschland grundsätzlich immer anzeigepflichtig. Daher sollten Sie im Vorfeld des Bauvorhabens eine möglichst genaue Bauzeichnung von dem geplanten Terrassendach anfertigen und diese dem Bauamt, Ihrer Gemeinde sowie im besten Fall auch Ihren unmittelbaren Nachbarn zur Verfügung stellen. Damit können Sie sicherstellen, dass der Bau der Überdachung nicht gegen Vorschriften verstößt oder zu Konflikten bezüglich der Grundstücksgrenzen führt. Außerdem dient die Bauzeichnung Ihnen auch als Bauplan und Übersicht für die Erstellung der Terrasse und die Beschaffung der dafür benötigten Materialien. Eine Terrassenüberdachung Zeichnung können Sie entweder in Freihandtechnik oder mit Hilfe einer entsprechenden Software wie z. B. 3D CAD selbst erstellen. Viele Anbieter von Terrassendächern stellen ihren Kunden hierfür aber auch online einen speziellen Konfigurator zur Verfügung.

Was muss bei der Erstellung beachtet werden?

Wenn Sie die Planung Ihrer Terrassenüberdachung nicht gleich einem Architekten überlassen, sondern diese selbständig erstellen möchten, gibt es hierbei einige Dinge zu beachten:

  • Das gezeichnete Modell sollte maßstabsgetreu sein, damit bei der Kalkulation und Errichtung des Terrassendachs keine Fehler unterlaufen
  • Sowohl die räumlichen Maße als auch die verwendeten Materialien müssen auf der Bauzeichnung ersichtlich sein. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie das Dach nicht selbst anfertigen, sondern jemanden anderen damit beauftragen. Auch für den Bau in Eigenregie sind diese Angaben wichtig für die Übersicht und Planung Ihres Terrassendachs.
  • Vor dem eigentlichen Bauantrag wird eine Vorentwurfszeichnung angefertigt, auf deren Grundlage sich die Errichtungskosten kalkulieren lassen.
  • Für die Erstellung der Bauzeichnung für eine Terrassenüberdachung kann die Verwendung einer 3D-Zeichensoftware sinnvoll sein. Diese ermöglicht das Importieren von bestehenden Bauplänen und auch Vorlagen aus Baukatalogen, was die Anfertigung der Bauzeichnung wesentlich vereinfacht.

Wie unterscheidet sich die Zeichnung für das Bauamt?

Wenn Sie den Bau Ihres Terrassendachs genehmigen lassen müssen, ist dafür unter anderem das Einreichen einer entsprechenden Bauzeichnung notwendig. Diese sollte im Maßstab 1:100 angefertigt und in den für Bauplänen üblichen Farben und Schraffurmustern erstellt werden. Die Bauzeichnung muss nach geltenden Bauvorschriften alle notwendigen Informationen enthalten, eine bloße Skizze ist hierfür nicht ausreichend. Das geplante Dach muss dabei in die bereits bestehenden Pläne des Gebäudes bzw. Grundstücks eingezeichnet werden, wo sie gebaut werden soll. Die Bauzeichnung des Terrassendachs muss sowohl als Grundriss als auch in Seitenansicht zusammen mit dem Bauplan beim zuständigen Bauamt eingereicht werden. Das Papier für die Zeichnung sollte von robuster Qualität sein und nicht zusammengeklebt werden. Außerdem sollte die Bauzeichnung Ihres Terrassendachs eine Eintragung der Entwässerung enthalten. Nur ein vollständiges und aussagekräftiges Modell des geplanten Terrassendachs in Verbindung mit allen anderen notwendigen Unterlagen kann zu einer erfolgreichen Genehmigung des Bauvorhabens führen.

Zeichnungen für Terrassenüberdachung