18 Oktober, 18
Welches Glas ist das beste für eine Terrassenüberdachung?
Erfahren Sie hier mehr auf die Terrassendächer zum aufschieben!
Mit der Planung und Errichtung der Terrasse steht der potenzielle Bauherr vor der Frage nach den richtigen Materialien. Die grundsätzliche Entscheidung ist einfach und betrifft die Wahl der Grundmaterialien. Je nach Stil und persönlicher Vorstellung sind Holz oder Aluminium geeignet. Holz ist natürlich, dafür aber schwergewichtiger. Ein Aluminiumgerüst ist leicht und aufgrund seiner Stabilität für alle Abdeckungen geeignet. Fakt ist, dass die Überdachung Licht durchlassen und gleichzeitig vor enormer Hitze schützen soll. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Terrassenbesitzer für Sonnenschutzglas. Doch die Terrassenüberdachung kann weitaus mehr und eignet sich mit der richtigen Verglasung als Stromproduzent. Um eigene Energie aus der Sonnenkraft zu gewinnen und Energiekosten zu sparen, kann die Überdachung mit speziellem Solarglas vorgenommen werden. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Vorteilen und Möglichkeiten der unterschiedlichen Optionen für Terrassenüberdachungen. Verbundsicherheitsglas ist besonders hochwertig. Stegplatten aus Kunststoff sind besonders vielseitig und kostengünstig. Sonnenschutzglas sorgt für eine angenehme Temperierung unter der Überdachung und in den dahinter liegenden Räumen. Solarverglasungen können mehr – sie verbinden die positiven Eigenschaften und erzeugen obendrein Strom.

Stegplatten & Plexiglas: Die günstige Überdachung

Am häufigsten kommen Stegplatten aus Acryl oder Plexiglasüberdachungen über Terrassen. Das hat zwei essenzielle Gründe, deren Vorteile beide nicht von der Hand zu weisen sind. Echtes Glas, vor allem Verbundsicherheitsglas mit hagel- und witterungssicheren Eigenschaften ist hochpreisig und obendrein aufgrund des Reingewichts nicht für jede Unterkonstruktion geeignet. Stegplatten sind federleicht und lassen sich besonders einfach verarbeiten. Im Zuschnitt und in der Montage überzeugen sie durch ihre leichte Verarbeitung und sind daher Materialien, die bei vielen Terrassenüberdachungen in den primären Fokus gelangen. Da es Stegplatten in unterschiedlichen Nuancen gibt, lässt sich die Überdachung der Terrasse optimal an den Stil der Immobilie anpassen. Neben Klar- und Milchglasoptik haben sich getönte Stegplatten etabliert und werden beim Wunsch nach einer sonnenschützenden Terrassenüberdachung gerne verwendet. Der Kunststoff ist hagelsicher, witterungsbeständig und UV-beständig. Auch nach vielen Jahren vergilbt die Überdachung nicht. Der hauptsächliche Entscheidungsgrund für Acryl und Plexiglas ist allerdings der Preis. Wer eine günstige, in den Kosten überschaubare Überdachung für Terrassen sucht, ist mit dieser Variante bestens beraten.

Solarglas – Energiegewinnung direkt auf der Terrasse

Solardächer sind praktisch, umweltfreundlich und ideal für Menschen die Energie aus natürlichen Ressourcen gewinnen möchten. Doch wohin mit der Solaranlage, wenn die Überdachung des Hauses aus Gründen des Denkmalschutzes oder aufgrund der Lage im Bezug zur Sonne keine Möglichkeit zur Montage bietet? Es gibt eine einfache und dabei ebenso praktische Lösung. Anstelle von Stegplatten oder echtem Glas werden die Solarpanels direkt als Terrassenüberdachung montiert. Hier liegen die Vorteile klar auf der Hand. Solarglas schützt vor allen Witterungen und macht die Terrasse ganzjährig nutzbar. Im Sommer spendet die Überdachung Schatten, ohne dass sich die Fläche unter der Solarverglasung verdunkelt. Fakt ist allerdings, dass Solarterrassendächer in der Anschaffung hochpreisiger als Alternativen aus Glas oder Kunststoffen sind. Doch die Investition lohnt sich, denn mit der selbst erzeugten Energie sinken die Stromkosten deutlich. Selbst im Winter ist diese Überdachung äußerst praktisch, da sie die Wärme auch bei tiefstehender Sonne auffängt und sowohl in Energie umwandelt, als auch für eine angenehme Wärme der hinter der Terrasse liegenden Räume sorgt. Moderne Designs verbinden sich mit praktischen Eigenschaften und Vorteilen, die in vielen Punkten überzeugen und eindeutig für Solargläser sprechen.

Wie ein Solarglasdach funktioniert

Vorab sollte erwähnt werden, dass die Solarpanels für die Terrassenüberdachung ebenso robust sind wie Glas und Stegplatten. In puncto Witterungsbeständigkeit, Sonnenschutz und Stabilität stehen Solargläser konventionellen Überdachungslösungen in Nichts nach. Primär wird die gewonnene Energie direkt in den Haushalt geleitet und anstelle von konventionellem Strom genutzt. Dank innovativer Technik besteht die Möglichkeit, den Strom vorübergehend zu speichern und die Nachtenergieversorgung zu gewährleisten. Eine längerfristige Speicherung ist nicht möglich, was der Attraktivität von Solardächern aber keinen Abbruch tut. Sollte die Sonnenenergie nicht ausreichen, wird automatisch auf das konventionelle Stromnetz umgestellt und die problemlose Versorgung des Haushaltes gewährleistet. Das Solardach nimmt das Sonnenlicht auf und wandelt es in Energie um. Moderne und besonders hochwertige Panels benötigen nicht unbedingt strahlenden Sonnenschein. Selbst bei normalem Tageslicht erzeugt eine Solarterrassenüberdachung Energie und ist daher in jedem Fall praktisch und kostensenkend. Damit die Energieversorgung inklusive der Abgabe und dem Bezug von konventionellem Strom nach Bedarf erfolgt, ist eine Anmeldung der eigenen Energiegewinnung beim örtlichen Versorger und bei der Bundesnetzagentur zwingend notwendig.