24 November, 20
Terrassenverkleidung – Was muss beachtet werden?
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Eine Terrassenüberdachung schützt zwar vor Nässe von oben, doch gegen Wind oder Starkregen bietet sie keinen Schutz. Wer seinen Freisitz das ganze Jahr über nutzen möchte, kann die Terrasse verkleiden und so einen witterungsgeschützten Ganzjahresplatz im Außenbereich seines Hauses schaffen. Für die Verkleidung gibt es eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, von denen einige Varianten genehmigungspflichtig sind. Ob ein Bauantrag für die Terrassenverkleidung nötig ist, hängt von vielerlei Faktoren – in erster Linie aber von der Größe und von der Art der Verkleidung ab. Es lohnt sich grundsätzlich, beim zuständigen Bauamt anzufragen und gegebenenfalls auch das Gespräch mit dem direkten Anrainer zu suchen.

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Welche Arten der Verkleidung gibt es für die Terrasse?

Prinzipiell kann ein Bauherr seine Terrasse verkleiden, in dem er zum Beispiel verschiebbare Glaswände nutzt. Auch Holz, sowie die Kombination aus Holz und Glas gehören zu den beliebten Varianten, wenn es um Verkleidungen für den Freisitz geht. Immer beliebter werden günstige Verkleidungen aus PVC und Plexiglas mit einer Rahmung aus Aluminium. Im Design sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gesteckt. Die klassische, rechteckige Form ist am einfachsten realisierbar und kann präzise an die Terrassenüberdachung und die Bodenform angepasst werden. Wer seine Verkleidung individuell und außergewöhnlich designen möchte, entscheidet sich für die halbrunde Form oder für ein Format, das zum Eingangsbereich hin im Dreieck zuläuft. Bei flexiblen Verkleidungen, die beispielsweise durch verschiebbare oder herausnehmbare Elemente designt werden, ist im Regelfall kein Bauantrag nötig. Anders verhält es sich, wenn Terrassen im unteren Drittel oder hälftig zugemauert und mit einer Panorama Fensterfront errichtet werden. Auch bei Holzverkleidungen zum Sichtschutz kann es zur Notwendigkeit einer Genehmigung kommen, wenn die Bauart auf die Errichtung eines Wintergartens und damit auf einen Anbau am Haus schließen lässt. Die Gesetzgebung definiert konkret zwischen einer Terrassenverkleidung und einem Anbau, der eine bauliche Veränderung und damit eine genehmigungspflichtige Maßnahme darstellt. Am einfachsten montierbar und für Terrassen optimal geeignet sind große Schiebetüren aus Glas oder Plexiglas in einem Aluminiumrahmen oder in völlig rahmenloser Gestaltung in einem Schienensystem. Am besten fragt der Bauherr bereits bei der Planung seiner Terrassenüberdachung nach, ob er die Terrasse verkleiden kann, oder ob er sich diesbezüglich um eine Baugenehmigung kümmern muss. Für eine einfache Verkleidung empfehlen sich praktische Bausätze, die in ihrer Größe, in der Form und im Design perfekt zur Überdachung und zum Objekt passen.

Über die Vorteile einer Verkleidung bei einer Terrasse

Eine nach allen Seiten offene, lediglich überdachte Terrasse wird in der warmen Jahreszeit zum Lieblingsplatz. Doch an stürmischen und regnerischen Tagen, bei winterlicher Kälte und anderen witterungsspezifischen Einflüssen ist ein nicht verkleideter Außenbereich praktisch nicht nutzbar. Terrassenverkleidungen erfreuen sich deshalb wachsender Beliebtheit, da sie die Nutzungsdauer des Freisitzes auf das ganze Jahr ausdehnen und Möglichkeiten schaffen, eine Vergrößerung des Hauses ganz ohne einen festen Anbau zu erzielen. Ein enormer Vorteil der flexiblen Verkleidung von Terrassen beruht darauf, dass sie von den meisten Bauämtern wie eine Überdachung eingestuft, und damit nicht als bauliche Veränderung des Hauses betrachtet wird. Dennoch sind mit Glas verkleidete Terrassen vollständige Gartenzimmer oder Kalt-Wintergärten. Mit einer Kombination aus Überdachung und Glasschiebewänden im Bausatz lässt sich der Wunsch nach einer einfach realisierbaren, kostengünstigen und oftmals genehmigungsfreien Terrassenverkleidung realisieren. Im Gegensatz zum fest angebauten, mit einem Fundament gefertigten Wintergarten mit Mauerwerk handelt es sich bei großen Glastüren rund um die Terrasse nicht um die baurechtliche Einstufung als Massivbau. Die Vorteile für Bauherren sind vielseitig. Wer möchte nicht ganzjährig im Freien sitzen, den Blick über die verschneite Landschaft schweifen lassen oder die Party auch bei Sturm und Starkregen nicht absagen müssen? Mit einem verkleideten Freisitz steigt die Lebensqualität spürbar und die Familie ist unabhängig von jeglichen Einflüssen der Witterung. Auch optisch haben Terrassenverkleidungen einiges zu bieten. Sie lassen das Haus moderner und größer wirken. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Immobilienbewertung aus und wird zum Vorteil, wenn man sein Haus verkaufen oder es beleihen möchte. Der hauptsächliche Vorteil bei Terrassenverkleidungen beruht auf einer spürbaren Erhöhung der Lebensqualität, die allein durch den ganzjährig nutzbaren Raum entsteht. Bei geöffneter Verkleidung genießt man die lauen Sommerabende unter einer Überdachung im Freien, während man bei Regen, bei Sturm und bei Schnee für einen geschlossenen, windgeschützten und dennoch gefühlt offenen Raum sorgen kann.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

 

Die Vorteile:

  • Verkleidete Terrassen sind ganzjährig nutzbar
  • Im Bausatz lässt sich die Verkleidung kostengünstig realisieren
  • Flexible Elemente sind meist genehmigungsfrei
  • Viele Designs, Formate und Größen
  • Optische und monetäre Aufwertung der Immobilie
  • Einfache und sichere Montage
  • Lösungen auf Maß für jeden Anspruch und Bedarf
  • Unterschiedliche Materialien

 

Die Nachteile:

 

  • Je nach Lage und Nähe zum Anrainer Absprache pflichtig
  • In einigen Fällen ist eine Baugenehmigung erforderlich
  • Verkleidungen aus Glas sind pflegeleichter, aber schwerer
  • Terrassenverkleidungen aus Plexiglas können bei falscher Pflege eintrüben
  • Festverkleidungen können eine Baugenehmigung erfordern und als Wintergarten eingestuft werden
  • Große Projekte sind meist nur mit einer Baufirma realisierbar