15 März, 18
Terrassenüberdachung planen
Erfahren Sie hier mehr auf die Terrassendächer zum aufschieben!

Die Planung einer Terrassenüberdachung ist der erste und wichtigste Schritt, ehe das Bauvorhaben startet. Soll es ein Solarterrassendach sein, aus Holz oder aus Aluminium? Wie sieht es mit der Genehmigung am Standort aus und welches Gewicht darf das Terrassendach anhand der statischen Gegebenheiten haben? Fragen über Fragen, die in der Planung Schritt für Schritt beantwortet werden müssen.

Die richtige Planung – Vorgehensweise Schritt für Schritt

Zuerst steht der Bauherr vor der Überlegung, welches Material sich optisch am besten in die Eigenschaften der Terrasse und dem Bauvorhaben fügt. Aluminium ist leicht, korrosions- und witterungsbeständig, modern und kostengünstig in der Anschaffung. Holz verleiht dem Außenbereich eine warme und natürliche Note, ist aber im Gegensatz zu Alu pflegeintensiver. Um die Terrassenüberdachung vor Pilzbefall und Schäden durch Feuchtigkeit zu schützen, muss das Material in regelmäßigen Abständen imprägniert oder anderweitig behandelt werden.

Ein Solarterrassendach wird in der Regel mit einem robusten Gestell aus Alu kombiniert, da die Solarplatten ein hohes Eigengewicht aufweisen und eine entsprechende Statik der Auflagefläche voraussetzen.

Wer sich für ein Material entschieden hat, beschäftigt sich nun mit der Ausrichtung der Freifläche und mit der Form der Überdachung.

Die optimale Ausrichtung der Terrasse

Die Ausrichtung gen Süden sorgt für Sonne, während eine nach Norden zeigende Terrasse dauerhaft im Schatten liegt. Bei Bestandsimmobilien kann die Entscheidung von den vorhandenen Möglichkeiten beeinflusst werden. Das Terrassendach darf dem angrenzenden Nachbarn nicht den Blick verbauen und muss so konzipiert sein, dass es den Witterungsbedingungen in der Region angepasst ist. In den meisten Fällen schließt die Terrasse direkt am Gebäude an, wodurch die Überdachung an der Fassade befestigt wird. Auch dieser Aspekt schränkt die Möglichkeiten der Ausrichtung ein, wenn man beim Terrassenüberdachung planen nicht gleichzeitig einen neuen Ausgang zum Außenbereich integrieren möchte.

Die Baugenehmigung für das Terrassendach

Alle in Deutschland errichteten Bauwerke, darunter auch die Terrassenüberdachung, sind genehmigungspflichtig. Hierbei gibt es sowohl länderspezifische, wie bundesweite Regelungen zu beachten. Nach der Größenplanung und der Auswahl des Materials ist es ratsam, die für die Kommune zuständige Baubehörde aufzusuchen. In der Planungsphase fragt man am besten persönlich beim Bauamt nach und bringt in Erfahrung, ob die Überdachung aus Holz, aus Aluminium oder das Solarterrassendach eine Baugenehmigung benötigen. Hier entscheiden die Kommunen ganz unterschiedlich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Bauherr im Nachbarort ohne Genehmigung eine Terrassenüberdachung planen und errichten kann, während die eigene Kommune eine offizielle Genehmigung fordert.

Gut geplant ist halb genehmigt und gebaut

Die Genehmigung ist meist nicht vom Baumaterial, wohl aber von der Baugröße und der Bauform des Terrassendachs abhängig. In jedem Fall ist es ratsam, vor der Planung und Errichtung einen Termin zur Vorsprache beim zuständigen Bauamt zu vereinbaren. Denn: Wenn ohne Erlaubnis gebaut wird, kann der Rückbau zu Lasten des Bauherrn verlangt werden. Die Einholung einer Genehmigung sollte daher direkt in die Planung einbezogen werden. In jedem Bundesland gelten andere Vorgaben, wie weit die Überdachung zum Beispiel vom Zaun und vom Nachbargrundstück entfernt sein muss. Um Ärger zu vermeiden – Planen Sie mit Überlegung.