08 Januar, 21
Pflanzen für eine Terrassenüberdachung
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Eine Terrassenüberdachung schützt uns vor Regen und sorgt für gemütliche, lange Abende auf der Terrasse. Eine gut gepflegte und regelmäßig gewartete Terrassenüberdachung überzeugt außerdem durch seine Ästhetik. Terrassenüberdachungen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. So sind Terrassendächer aus Holz, Aluminium und anderen Materialien verfügbar. Obwohl heute meist auf pflegeleichte und robuste Überdachungen gesetzt wird, gibt es auch noch romantische Klassiker wie Pergola zu kaufen. Egal für welches Modell Sie sich auch entscheiden – eine ganz besondere Atmosphäre kreieren Sie mit Pflanzen. Was könnte wohl romantischer sein, als laue Sommerabende unter einem grünen Blätterdach zu verbringen? Die satten grünen Farben haben eine beruhigende Wirkung auf uns und farbenfrohe Blumen wirken stimmungsaufhellend. Kletterpflanzen wie zum Beispiel Wilder Wein, Knöterich, Hopfen oder Blauregen sehen nicht nur schön aus, sondern schützen uns auch vor Wind, Wetter und UV-Strahlen. Für einen sinnlichen Duft und schöne Farben kommen auch Kletterrosen in Frage. Für ein sehr dichtes Blätterdach empfiehlt sich hingegen Efeu. Begrünte Terrassenüberdachungen haben ihren ganz eigenen Charme. Schon die alten Römer haben laue Sommerabende unter dichten, grünen Blätterdächern verbracht. In diesem umfangreichen Ratgeber erfahren Sie, welche Pflanzen sich am besten für eine Begrünung eignen, welche Vorteile die Bepflanzung bietet und was Sie beachten sollten.

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Welche Kletterpflanzen eignen sich für mein Terrassendach?

Damit Sie im Sommer herrliche Tage unter einem dichten, grünen Blätterdach verbringen können, empfiehlt sich die richtige Pflanzenauswahl. Damit Ihre Pergola bzw. Ihr Terrassendach in einem natürlichen Glanz erblüht, werden die Kletterpflanzen am Boden um die Pfosten herum gepflanzt. Anschließend wachsen die Pflanzen bis zu den oben angebrachten Sparren. Im Idealfall bilden sie dort ein dichtes grünes Blätterdach. Als Gartenfreund sollten Sie immer auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pflanze eingehen, damit sie es auch vom Boden bis zu den Sparren schaffen kann. Bei Kletterpflanzen lassen sich grundsätzlich zwei Arten unterscheiden. Die Einteilung richtet sich nach der Art und Weise des Kletterns. Selbstklimmer sind beispielsweise für ihre Haftwurzeln bekannt, mit denen sie sich an den Untergründen festhalten. Zu den sogenannten Selbstklimmer zählt auch der Efeu. Die Gerüstkletterpflanzen sind die zweite große Art. Zu den Gerüstkletterpflanzen gehören Schlingpflanzen und Rankpflanzen. Während sich Schlingpflanzen beispielsweise allein um die Pfosten legen, benötigen Rankpflanzen eine Hilfe beim Klettern. Empfehlenswert ist hier beispielsweise ein Rankgitter. Wer die verschiedenen Pflanzengewächse geschickt miteinander kombiniert, bietet den Rankpflanzen mit Hilfe der anderen Pflanze sogleich eine geeignete Rankhilfe.

Die 5 schönsten Pflanzen in der Übersicht:

  • Kletterrosen: Strahlende Farben und ein betörender Duft: Rosen kreieren eine besonders romantische Atmosphäre. Setzen Sie bei der Bepflanzung auf mehrmals blühende Rosensorten, um sich jedes Jahr aufs Neue an der Blütenpracht zu erfreuen.
  • Wein: Über die Jahre hinweg entwickelt sich Wilder Wein zu einer imposanten Pflanze, die ganze Fassaden zuwächst. Beachten Sie jedoch, dass die Weintrauben im Sommer Wespen und Bienen in großer Zahl anziehen.
  • Klettertrompete: Sie möchten etwas mediterranen Urlaubsflair in Ihr zu Hause bringen? Dann empfiehlt sich die farbenprächtige Klettertrompete, die mit ihren trompetenförmigen Blüten ein wahrer Augenschmaus ist. Ob mit gelben, orangen oder roten Blüten – Sie haben die Wahl!
  • Kletterhortensie: Lassen Sie sich von den filigranen Blüten der Kletterhortensie in den Bann ziehen. Das frische Blattwerk gilt als ideale Überdachung für Sitzplätze.
  • Efeu: Efeu ist wohl der Klassiker schlechthin für die Begrünung von Terrassendächern. Die elegante und schnell wachsende Kletterpflanze macht nicht nur optisch etwas her, sondern eignet sich auch für schattige Terrassenbereiche.

Welche Vorteile bieten bepflanzte Terrassendächer?

Ein begrüntes Terrassendach geht mit zahlreichen Vorteilen einher. Zum einen sind Bepflanzungen ein optisches Highlight. Durch das satte Grün fühlen wir uns verbundener mit der Natur. Die grünen und farbenfrohen Gewächse haben einen beruhigenden und stimmungsaufhellenden Effekt auf unsere Psyche. Pflanzen verbessern zudem das Umgebungsklima. Neben den zahlreichen Vorteilen für Psyche und Körper bringen grüne Blätterdächer weitere Vorteile mit sich. Terrassenbegrünungen haben einen sinnvollen Nutzen für unser Ökosystem. So geben Sie den Gewächsen und Tieren ihren Lebensraum zurück, der einst durch Haus- und Terrassenbau verloren ging. Ein dritter wesentlicher Vorteil von begrünten Terrassen ist die längere Lebensdauer Ihres Terrassendaches. Durch die Bepflanzung ist Ihr Dach nämlich besser vor Witterungseinflüssen geschützt.

Was müssen Sie bei einem begrünten Terrassendach beachten?

Während Terrassendächer an sich bereits sehr ästhetisch aussehen, können mit einer Bepflanzung weitere optische Highlights gesetzt werden. Überdachungen können ganz individuell und nach eigenem Geschmack gestaltet werden – ob Sie auf das filigrane Blätterwerk der Hortensien, klassischen Efeu, prachtvolle Rosen oder eine geschickte Kombination aus mehreren Gewächsen setzen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Allerdings sollten bei der Begrünung der Terrasse einige Punkte beachtet werden. Stellen Sie sich zunächst am besten die Frage, ob die favorisierten Gewächse auch zur Optik von Terrasse und Haus passen. Als Nächstes sollten Sie sich über den Pflegeaufwand der Begrünung Gedanken machen. Wenn Kinder und/oder Haustiere mit ihnen leben, dürfen die Gewächse keinesfalls giftig sein! Recherchieren Sie außerdem, ob die Pflanze für das Klima und die Witterung Ihrer Region geeignet sind.