22 November, 19
Welche Dachformen gibt es für Terrassenüberdachungen?
Erfahren Sie hier mehr auf die Terrassendächer zum aufschieben!
Eine Terrasse erweitert die nutzbare Fläche Ihres Hauses oder auch einer Eigentumswohnung im Erdgeschoss deutlich. Um sie jedoch das ganze Jahr über und vor allem auch bei schlechter Witterung, nutzen zu können, müssen Terrassen in der Regel überdacht werden. Eine Terrassenüberdachung schützt Sie, Ihre Familie und Ihre Gäste beim gemütlichen Beisammensein vor ungünstiger Witterung. Darüber hinaus gewährleistet eine solche Überdachung auch den Schutz der überdachten Materialien, wie zum Beispiel Terrassenplatten oder -dielen. Diese halten auf diese Weise deutlich länger als ohne Überdachung. Doch welche Dachform sollte gewählt werden, um Terrassen zu überdachen? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Abhängig davon, aus welchem Material die Überdachung hergestellt werden soll, kommen unterschiedliche Dachformen in Frage. Welches Material verwendet werden sollte, hängt wiederum von den baulichen Gegebenheiten ab. Denn nicht immer empfiehlt sich der Einsatz von Holz für die Realisierung einer Überdachung. Und auch Aluminium ist nicht für jeden Fall geeignet. Wir beraten Sie gern persönlich hinsichtlich der bei Ihnen anwendbaren Möglichkeiten und planen, liefern und montieren auf Wunsch eine individuell an Ihre Bedürfnisse angepasste Überdachung.

Verschiedene gängige Varianten der Terrassenüberdachung

Für die Überdachung von Terrassen haben sich bereits seit vielen Jahrzehnten verschiedene Dachformen bewährt, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten.

Das sogenannte Pultdach ist eine der am häufigsten gewählten Dachformen für die Überdachung von Terrassen. Eine wichtige Eigenschaft des Pultdaches ist es, dass es sich zwar prinzipiell um ein Flachdach handelt, jedoch dennoch ein leichtes Gefälle besitzt, das vom Haus ausgeht. Dadurch ist gewährleistet, dass zum Beispiel Regenwasser ungehindert abfließen kann. Hinsichtlich des Konstruktionsaufwandes ist das Pultdach die einfachste Form des Terrassendachs. Aus diesem Grund bietet ein solches Dach in der Regel auch das beste Preis-Leistungsverhältnis. Weiterhin lassen sich Pultdächer hervorragend beschatten und sehr gut optisch in das Gesamtkonzept integrieren. Es ist jedoch nicht immer möglich, ein Pultdach als Überdachung für eine Terrasse zu nutzen. Probleme gibt es zum Beispiel, wenn der Ansatzpunkt am Haus nicht hoch genug ist, sodass am vorderen Ende des Daches die Durchgangshöhe zu niedrig ausfallen würde. Dann muss mit anderen Dachformen gearbeitet werden, etwa einem auf dem Hausdach aufgeständerten Pultdach oder einem Satteldach.

Das Satteldach ist die zweit häufigst angewandte Terrassendach-Dachform. Es bietet in etwa die gleiche Optik wie ein Hausdach, ist also mit einem Giebel und zwei spitz zulaufenden Dachflächen ausgestattet. Daher empfiehlt sich ein Satteldach vor allem dann, wenn sich die Terrasse an der Giebelseite des Daches befindet. Dann nämlich fügt sich das Satteldach optimal in das Gesamtbild ein. Ein weiterer Vorteil von Satteldächern als Terrassenüberdachung besteht in dem angenehmen Raumgefühl, das solche Dächer erzeugen. Zudem ist es möglich, ein Satteldach beliebig weit zu planen. Denn da die Traufhöhe umlaufend gleich hoch ist, muss bei der Planung keine Rücksicht auf eine Mindestdurchgangshöhe am Ende der Überdachung genommen werden.

Weitere mögliche Dachformen für Terrassen sind zum Beispiel asymmetrische Satteldächer mit zwei unterschiedlich langen Dachflächen oder Flügeldächer. Bei letzteren handelt es sich um Überdachungen, die mittig ein integriertes Satteldach besitzen, an die beidseitig ein flacher Dachteil anschließt. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten kann es zudem notwendig werden, eine Terrassenüberdachung um eine Hausecke zu planen oder andere Sonderanfertigungen vorzunehmen, um überhaupt eine Überdachung für die Terrasse realisieren zu können.

Welche Dachform lässt sich mit Aluminium realisieren?

Mithilfe von Aluminium lassen sich ausschließlich gerade bzw. flache Dachformen realisieren. Dies ist bedingt durch die gegenüber Holz eingeschränkte Verarbeitbarkeit von Aluminium und die Eignung des Materials für bestimmte Konstruktionsarten. Terrassenüberdachungen, die als Flachdächer ausgeführt sind, können also problemlos aus Alu angefertigt werden. Ein wesentlicher Vorteil von Aluminium ist, dass seine Oberfläche unproblematisch beschichtet werden und somit hinsichtlich der Optik optimal an Ihre Wünsche angepasst werden kann. Zudem zeichnet sich Aluminium durch seine sehr gute Witterungsbeständigkeit und den geringen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand aus.

Ein Dach aus Holz für Ihre Terrasse

Terrassenüberdachungen aus Holz sind echte Klassiker. Auch heute noch ist Holz das am häufigsten gewählte Material für Terrassenüberdachungen. Es lässt sich vielseitig bearbeiten und in Form bringen. Dadurch ist es möglich, mit Holz alle gängigen Dachformen für Überdachungen zu realisieren. Abhängig von der gewählten Dachform kommen für die Konstruktion der Terrassenüberdachung Holzbalken in unterschiedlichsten Abmessungen zum Einsatz, um optimale Stabilität für die jeweilige Terrassendach-Dachform zu erzielen. Auf Wunsch können Überdachungen aus Holz entsprechend Ihrer Wünsche lasiert oder lackiert werden.